Michael Endler

Michael-Endler-Stiftung

Michael Endler
Die Michael-Endler-Stiftung wurde im Jahr 2006 von den Eheleuten Christian und Monika Endler anlässlich des frühen Todes ihres älteren Sohnes Michael ins Leben gerufen. Sie ist eine Zustiftung zur Bürgerstiftung Coesfeld und wird unter deren Dach verwaltet. Das der Stiftung zu Grunde liegende Kapital war ursprünglich für Michaels Ausbildung vorgesehen, die er schicksalsbedingt nicht zu Ende führen konnte.  Stiftungszweck der Michael-Endler-Stiftung ist die Förderung von solchen Projekten, die im weitesten Sinne mit Jugend und/oder Sport zusammenhängen. Bisher wurden unterstützt:
 
2008: das „Zirkus“-Projekt an der Lamberti-Grundschule, das dem Vertrauen der Kinder in die eigenen Fähigkeiten und dem Mut zu neuen Erfahrungen dienen soll
 
seit 2009: das Projekt „Starkes Ich, nettes Du, unschlagbares Wir“ an verschiednene Coesfelder Grundschulen zur Konfliktbewältigung 
 
Michael Endler wurde am 1. September 1983 als zweites von vier Kindern der Familie Christian und Monika Endler geboren und hat seine Kindheit und Jugend in Coesfeld verbracht. Sein offenes Wesen hat es ihm leicht gemacht, Menschen kennen zu lernen und durch seine optimistische Art für sich zu gewinnen. Nach seinem Abitur am Gymnasium Nepomucenum im Jahr 2003 leistete er seinen Wehrersatzdienst als Rettungssanitäter im Kreis Coesfeld. In seiner Freizeit spielte er Fußball oder Tennis; ab und zu ging es zum Skifahren oder Snowboarden in die Alpen. Die Berufswahl war nicht ganz einfach; Michael hätte sich sowohl ein Leben als Mediziner als auch als Wirtschaftler vorstellen können. Er entschied sich schließlich für ein technisch und betriebswirtschaftlich orientiertes Doppelstudium an der Technischen Universität in München, das er in den drei Semestern, die ihm blieben, mit viel Freude und Erfolg absolvierte.

 

Am 27. Dezember 2005 wurde Michael im Alter von 22 Jahren durch einen plötzlichen Herztod aus dem Leben gerissen. Seine Eltern, seine Geschwister Carolin, Sylvia und Thomas, seine langjährige Freundin Christine und viele weitere Angehörige und Freunde versuchen seitdem, das Unfassbare zu verstehen. Die Michael-Endler-Stiftung entstand aus dem Bedürfnis heraus, Michaels frühem Tod einen letzten Sinn abzuringen und seinen Namen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Seine Familie hofft, dass Michael in den Projekten, die aufgrund der nach ihm benannten Stiftung möglich werden, weiter wirken kann, auch wenn er selbst sein irdisches Leben schon vollendet hat.