
Zertifikat für gewaltfreie Kommunikation
Über die Zertifizierung der Kindertageseinrichtungen St. Marien und St. Johannes in Lette freuen sich die Verantwortlichen des Familienzentrums sowie Elternvertreter/innen und danken der Bürgerstiftung für die Projektunterstützung.
Weil sie sich gemeinsam mit dem Projekt „Hope“ für eine gewaltfreie Kommunikation einsetzen und das Konzept nachweislich in die Praxis heben, durften Angelika Michl (Verbundleiterin des Familienzentrums) gemeinsam mit Leonie Neumann (Leiterin der Kita St. Johannes), Monika Eistrup (Leiterin des St. Marien-Kindergartens) und deren baldige Nachfolgerin, Jennifer Wrobel, nun ein entsprechendes Zertifikat von Susanne Sattler, Referentin des Projektes „Hope“ entgegennehmen.
Bei dieser Arbeit geht es um die Lösung von Konflikten ohne Gewinner und Verlierer. Mit Hilfe von Perspektivwechseln sollen neue Handlungsspielräume geschaffen werden, die Hoffnung auf ein neues, wertschätzendes Miteinander machen. Das Projekt richtet sich an Personen jeden Alters, inklusive Firmen, hat aber für Kinder einen ganz eigenen Weg gefunden, ihnen die Fähigkeit zur Verantwortung für ihr eigenes Handeln und ihre eigenen Worte zu ermöglichen. Auf nonverbaler Ebene können ebenso interkulturelle Brücken gebaut werden.
Unterstützt werden Kinder beim Erlernen dieser Fähigkeiten von der Giraffe „Hope“ und deren Giraffentanz. Die Schulungen an Kitas und Grundschulen umfassen fünf Module. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten einen Konzeptleitfaden und altersgerechtes Arbeitsmaterial, mit dem sie zu Multiplikatorinnen für nachhaltige Veränderungen werden.
Darüber freuten sich auch die Elternvertreterinnen der beiden Kitas St. Marien und St. Johannes, Frau Reismann und Frau Weiling mit der kleinen Romy. Der Dank aller galt der Bürgerstiftung, in Anwesenheit von Geschäftsführerin Anna Fiedler, für die finanzielle Unterstützung.
Foto und Text: Cornelia Bagheri
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